November 2006
Rasierapparate mit Spülmaschine?
Immer mehr Rasierapparate werden mit einer Reinigungsstation angeboten. natürlich ist niemand verpflichtet, diese Zusatzgeräte zu nutzen, doch etwas unsinnig erscheint diese Entwicklung schon. Insbesondere sind erste Ansätze erkennbar, dass bei neuen Rasierern die Reinigung von Scherfolie und Klingenblock garnicht mehr für Bürste und evtl Q-Tip vorgesehen ist.
Empfehlung: Beim Kauf darauf achten, dass das Schersystem einfach auseinanderzunehmen ist, Folien und Klingenblock relativ problemlos nachkaufbar sind (sollte alle 2 Jahre geschehen, dann beides austauschen, da beide Seiten geschärft und ohne Fehler sein sollten) und das der Rasierer ausreichend stabil ist, so dass eben auch die reinigung problemlos bleibt.
Empfehlung: Panasonic ES 8093. Sehr solide, guter Akku, Nahezu perfekte Rasur, passt zu fast jeder Gesichtsform und jedem Barttyp, sehr hautschonend, ohne Reinigungsstation einfach zu pflegen, einer der letzten Rasierer mit hoch ausfahrbaren Bart- und Konturenschneider.
Aktien zur Altersvorsorge?
Mit dem Kauf einer neuen Digitalkamera oder eines Fernsehers beschäftigen wir uns mitunter Tage. Für die Entscheidung des Kaufs eines Autos werden pro Jahr mehrere Arbeitstage verbracht. Für die Geldanlage verlassen sich viele auf einen Vertreter, den Bankberater oder Tipps von Kollegen. Zu komplex erscheint das Thema um sich selbst damit zu beschäftigen. trotzdem werden gerne ganz neue und komplexe Finanzinstrumente gekauft, ohne diese wirklich zu verstehen. Hier wird gerne Trends hinterhergelaufen.
Naheliegend wäre aber sicher auch der Kauf von Aktien oder Aktienfonds. .... wenn denn der Anlagehorizont lang genug ist. Denn durchschnittlich und bei einer gewissen Streuung und natürlich als Investment und nicht als feste Verzinsung angesehen, gibt es wenig besseres als Aktien für ein längerfristiges Investment in Altersvorsorge. Besser uns sicherer als Lotto allemal!
Aktien schwanken kurzfristig stark, doch langfristig ist immer ein Inflationsausgleich plus Gewinnbeteiligung zu erwirtschaften. je nach Studie werden Aktien eine rendite von 5 bis 7 % pro Jahr zugeschrieben. Anleihen kommen durchschnittlich auf 2 bis 3 Prozent.
In Zahlen: Aus 100 000 Euro können Sie in 20 Jahren irgendwas zwischen 140 000 und 250 000 Euro realisieren. Letztere Zahl gilt natürlich für die Aktie als langfristige und gemischte Anlage. das sicherste für den Einzelanleger: Aktienfonds, da nur so Management und Mischung ausreichend gesichert sind.
ZU Fragen, wieviel Geld für die Rente angespart werden sollte, welche Finanzinstrument es gibt, etc. soll in der Rubrik Altersvorsorge eingegangen werden. Dort auch Links zu Anbietern und Infoseiten.
Wirtschaftliche Entwicklung:
Wachstum in Deutschland auch für 2007, Mehrwertsteuereffekt eher gering erwartet:
Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung legt
neues Jahresgutachten 2006/2007 "Widerstreitende Interessen - Ungenutzte Chancen"
vor
Pressemeldung vom 08.11.2006
Die Prognose des Sachverständigenrates zum Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für das Jahr 2006 bestätigt die Herbstprojektion der Bundesregierung in
weiten Bereichen. Mit prognostizierten 2,4 % entspricht sie weitgehend unserer
Einschätzung (2,3 %) wie auch den aktuellen Prognosen anderer Institutionen. Für
das kommende Jahr sieht der Sachverständigenrat nur geringe Einbußen durch die
Mehrwertsteuererhöhung und hält ein BIP-Wachstum von 1,8 % für möglich
(Bundesregierung 1,4 %). Bundesminister Glos: "Der Sachverständigenrat bestätigt
unsere Erwartungen eines ungebrochenen Aufschwungs auch in 2007. Die Prognose des
Rates zeigt, dass die Wende auf dem Arbeitsmarkt gelungen ist. Der
Konjunkturmotor in Deutschland läuft wieder rund - und gerät auch im kommenden
Jahr nicht ins Stocken. Der Rat geht - ebenso wie die Bundesregierung - von einem
weiteren Abbau der Arbeitslosigkeit und der Zunahme der Beschäftigung aus. Das
zeigt mir, dass wir mit unserem wirtschaftspolitischen Kurs "Sanieren,
Reformieren, Investieren" auf dem richtigen Weg sind. Wir werden ihn daher auch
im nächsten Jahr fortsetzen."
Der Rat weist darauf hin, dass in Ländern mit niedrigen rechtlichen
Kündigungsschwellen die Langzeitarbeitslosigkeit geringer ist als in Ländern mit
einem hohen Schutzniveau. Der Kündigungsschutz schade insofern vor allem
Langzeitarbeitslosen und verringere ihre Einstellungschancen. Bundesminister
Glos: "Ich stimme ihm daher zu, dass wir auch den Kündigungsschutz überdenken
müssen, wenn andere Maßnahmen wie ein möglicher Kombilohn oder Qualifizierung
ihre volle Wirksamkeit entfalten sollen. Der Forderung des Rates, die Leistungen
der Grundsicherung enger mit Arbeitsbereitschaft zu verknüpfen und der Ablehnung
des Mindestlohnes stimme ich ausdrücklich zu."
Die Anregungen des Rates für schärfere verfassungsrechtliche Verschuldensregeln
werden von Bundesminister Glos weitgehend geteilt: "Die Föderalismusreform sollte
genutzt werden, um unsere innerstaatlichen Defizitregelungen an das schärfere
europäische Recht anzupassen und einen wirksamen nationalen Stabilitätspakt im
Grundgesetz zu verankern. Die Spielräume der Länder für mehr Eigenverantwortung
auf der Einnahmenseite müssen wir stärken."
Die Senkung der nominalen Steuerbelastung von Körperschaften ist eine wichtige
Forderung der Unternehmen in Deutschland, die sich mit einer derzeitigen
Steuerbelastung von knapp 39 % im internationalen Wettbewerb benachteiligt sehen.
Die geplante Senkung der Steuerbelastung auf unter 30 % zur Verbesserung der
steuerlichen Attraktivität des Standorts Deutschland wird deshalb vom
Sachverständigenrat positiv gesehen. Bundesminister Glos: "Mit der
Unternehmensteuerreform setzen wir ein starkes Signal für alle Unternehmer, die
in Deutschland investieren und insbesondere für den Mittelstand. Der Standort
Deutschland wird so noch attraktiver. Die Unternehmensteuerreform wird mehr
Investitionen und Arbeitsplätze ermöglichen. Das wird den in diesem Jahr begonnen
Aufschwung stützen und vor allem dazu beitragen, die guten aktuellen Zahlen auch
mittel- und langfristig zu verstetigen."
Stiftung Warentest 11/2006
Heft 11/2006 bietet wieder einen breiten Themenbereich. Interessant sicherlich: Winterreifen, Camcorder, Zahnpasta, Notebooks und Zahnbürsten im Vergleich. Dazu ein Test zu Herrenoberhemden.
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